Philosophie

„Es ist schwerer, einen guten Stuhl zu bauen als einen Wolkenkratzer.“

-Ludwig Mies van der Rohe-


Philosophie

Ein Dogma im Design ist: „Form follows function“. Dies ist nicht falsch und nicht richtig. Design ist ein zu komplexer Prozess, um ihn auf eine Formel zu reduzieren. Meine Philosophie ist es, Design in seiner ganzen Komplexität zu betrachten und ihm so gut es geht gerecht zu werden.

Im Einzelfall haben manche Parameter mal mehr, mal weniger Gewicht, aber im Gesamten betrachtet, ist Design immer ein Prozess. Es ist die Kunst der erfolgreichen Kommunikation, der richtigen Fragestellungen zum richtigen Zeitpunkt.

Rein funktionale Ansätze sind genauso mangelhaft, wie rein wirtschaftliche oder rein ästhetische.

Es ist das gelungene Zusammenspiel der Designenden (ja auch der Kunde ist gefragt) innerhalb einer Matrix an Anforderungen und Bedingungen.

Für mich ist Design eine dienende Disziplin. Es dient den Menschen. Für sie ist es gemacht. Deshalb designe ich.

Das Designobjekt soll ehrlich und klar verständlich sein. Es soll sich selbst erklären. Es soll dem Nutzer einen Vorteil verschaffen, und ihm Freude bei der Benutzung machen.

Es soll sich aber auch ganz schlicht und ergreifend gut verkaufen. Davon leben wir alle.

Das gilt übrigens für nahezu alle Designdisziplinen gleichermaßen. Ob es sich um ein Logo oder einen

Wasserkocher handelt, ist mein Ansatz und mein Anspruch immer gleich.

Das ist metadesign:

Die konsequente Anwendung meiner Prinzipien, gleich um welches Objekt es sich handelt.